Nepomuk Ausflüge

Der Nepomuk-Ausflug mit ca. 40 Teilnehmern ging 2019 nach Traunstein und Höglwörth.

Die Kreisstadt Traunstein feiert im August dieses Jahres das 400-jährige Jubiläum seiner Salzgeschichte. In Traunstein wurden wir vom Kulturführer Sepp Knott begrüßt. In der Person des „Salzmaier“, einem hohen Beamten des Kurfürsten Maximilian, stellte er uns in einer Zeitreise die Salzstadt Traunstein im Jahre 1800 vor. In seinen Erläuterungen erfuhren wir Interessantes über die Traunsteiner Salzgeschichte und die Gründung und Erstellung der Saline von Bad Reichenhall nach Traunstein.

Stationen der Führung waren der Schrannenplatz (der frühere Salzhandelsplatz, heute Stadtplatz) mit dem Lindl-Brunnen, das Salzmaieramt, den St. Rupertus-Brunnen (St. Rupert mit dem Salzfass), die Salzmaierstiege, der Wilhelmi-, Maximiliani-, Ferdinandi-, Alberti- und Marienstock mit den Wohnungen für die Salinenarbeiter, das Brunnhaus, hier endete die Soleleitung aus Bad Reichenhall, das Salzmuseum (offizielle Eröffnung erst zur 400-Jahrfeier im August) und die Salinenkapelle St. Rupert und Maximilian. Anschließend saßen wir beim Auwirt gemütlich bei Schweinebraten oder Forelle zusammen.

Nach dem Mittagessen ging es weiter zum idyllisch gelegenen Ort Höglwörth. Hier wurden wir bei einer Kirchenführung in St. Peter und Paul über die Geschichte des Klosters, einem Stift der Augustiner Chorherren, informiert. Am Ende der Führung wurden noch das Schiffleutlied und die erste Strophe von "Großer Gott wir loben dich" gesungen.

Da der Wettergott einigermaßen mitspielte, war bei einem Rundgang um den Höglwörther See noch etwas Bewegung möglich. Bei Kaffee und Kuchen im Wieninger Klosterwirt klang der Ausflug gemütlich aus.

Salzkammergut und Gmunden am Traunsee, 12.05.2018

Nach einer Kaffeepause auf der schönen Terrasse im Landzeit-Restaurant an der Autobahn mit einem herrlichen Blick über den Mondsee hat der Hilger-Bus am späten Vormittag unser Ziel Gmunden am Traunsee erreicht.

Vor dem Mittagessen im See-Restaurant Schwan gab es eine interessante Führung durch das Kammerhofmuseum. Die umfangreichen Ausführungen der Museumsleiterin über die Bedeutung Gmundens im Salzhandel bis in die Mitte des 19. Jahrhundert haben die Teilnehmer sehr beeindruckt. Sehr aufschlussreich waren auch die Informationen über die Geologie des Traunseegebietes mit dem roten Traunsee-Marmor und der berühmten Gmunder Keramik mit einer großen Ausstellung von Sanitär-Objekten aus früheren Zeiten. Eine Sammlung von Exponaten aus den Aufenthalten des Komponisten Johannes Brahms in Gmunden rundete den Besuch dieses großzügigen, mit viel Licht durchfluteten und sehr übersichtlich gestalteten Museums ab.

Bis zur Rückfahrt mit dem Schiff nach Ebensee am südlichen Ende des Traunsees war noch genügend Zeit um den schönen Tag an der Seepromenade zu genießen, durch den Flohmarkt am Rathausplatz zu schlendern, die Kirche zu besichtigen oder die alten Gassen der Stadt zu entdecken.

Auf der Schifffahrt nach Ebensee wurden von dem Schiffsführer die wichtigsten Sehenswürdigkeiten (z.B. Schloss Ort, Grünberg, Traunstein, ehemaliges Jesuitenkloster Traunkirchen) auf beiden Seiten des Sees erklärt.

Auch der Wettergott meinte es überwiegend gut. Erst kurz vor dem Anlegen des Ausflugschiffes in Ebensee fing es leicht an zu regnen. Auf der Heimfahrt über Bad Ischl, St. Gilgen, und Mondsee gab es einige Gewitterschauer.

Ein rundum interessanter und schöner Nepomuk-Ausflug!

Klaushäusl an der Soleleitung Berchtesgaden - Rosenheim und alte Saline Bad Reichenhall, 13.05.2017

Jettenbach, Wasserschloss Töging und Mühldorf am Inn, 07.05.2016

Am Samstag, den 7. Mai 2016 fand der Nepomuk-Ausflug mit ca. 55 Teilnehmern zum Wehr nach Jettenbach und zum Wasserschloss in Töging statt.

Bei den Führungen waren interessante Informationen zu den jeweiligen technischen Besonderheiten und zur Baugeschichte zu erfahren.

Nach dem Mittagessen im Gasthaus Hammer in Starkheim wurde mit der Fähre nach Mühldorf übergesetzt. Wer hier an der Besichtigung des Rathaussaales und der im Rathaus befindlichen sogenannten Hexenkammer Interesse hatte, konnte die traurige Geschichte der Maria Pauer – von der Stadtführerin Beate Fedtke-Gollwitzer sehr lebendig erzählt – erfahren. Maria Pauer war das Opfer des letzten Hexenprozesses 1749 in Mühldorf. Sie war 2 Jahre in der Hexenkammer eingesperrt bis sie in Salzburg (Mühldorf gehörte damals zum Erzbistum Salzburg) auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Die Qual am lebendigen Leibe verbrannt zu werden wurde ihr dadurch erspart, dass man sie vorher als „Gnade“ enthauptet hatte.

Mit einem Kaffee im Garten des Cafe Sax in Mühldorf fand der Ausflug bei herrlichem Frühlingswetter einen entspannten Ausklang. In guter Stimmung fuhr man mit dem Hilger-Bus wieder nach Wasserburg zurück.

Ulm und Blautopf in Blaubeuren, 09.05.2015

Dieses Jahr führte uns der Nepomuk Ausflug nach Ulm und Blaubeuren. Leider musste die geplante Schifffahrt auf der Donau mit dem "Ulmer Spatz" wegen Hochwasser kurzfristig abgesagt werden. Stattdessen unternahmen wir eine geführte Stadtrundfahrt mit dem Bus und anschließend einen Rundgang durch die Ulmer Altstadt.

Nach einem gemütlichen und guten Mittagessen im "Zunfthaus der Schiffleute" fuhren wir gestärkt nach Blaubeuren zum Blautopf und unternahmen eine schöne Fahrt mit dem "Blautopfbähnle". Bei schönstem Wetter ging es anschließend zurück nach Wasserburg.

Weißenburg mit historischer Treidelfahrt auf dem Ludwig-Main-Donau-Kanal, 16.05.2014

Wien mit Besichtigung Schiffsmühle in Orth und Tschaikenfahrt auf der Donau, 11.&12.05.2013

Ruhrgebiet mit Innenhafen Duisburg, Museum der deutschen Binnenschifffahrt und Zeche Nachtigall, 20.-22-05.2011

Kloster Weltenburg mit Donaudurchbruch und Befreiungshalle in Kelheim, 15.05.2010